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Die alles überragende Kathedrale St. John The Divine gilt
als eine der größten Kirchen in der östlichen Karibik.
Ursprünglich im Jahre 1683 aus Holz errichtet, wurde der
Grundstein für die heute aus Stein gebaute Kirche 1845
gelegt. Am Südportal stehen Statuen von Johannes dem Täufer
und Johannes dem Evangelisten, die angeblich von einem
der napoleonischen Kriegsschiffe stammen. Das
Nationalmuseum von Antigua und Barbuda ist im alten Gerichtsgebäude
aus dem Jahre 1750 untergebracht und bietet seinen Besuchern
einen interessanten Einblick in die vielseitige Geschichte
des Landes von der Entstehung bis hin zur Gegenwart. An
der Einfahrt zum Hafen liegt das von den Engländern erbaute
Fort James, eine der best erhaltensten der insgesamt 40
aus der Kolonialzeit stammenden Befestigungsanlagen auf
Antigua. Der Markt, nahe dem Hafen, bietet neben frischem
Obst und Gemüse auch Fisch und Fleisch und ist besonders
am geschäftigen Samstagmorgen einen Besuch wert.
Die beiden Einkaufszentren Heritage Quay und Redcliffe
Quay am Kreuzfahrthafen sind zwei Geschäfts- und Unterhaltungskomplexe
mit mehr als 60 Läden, in denen zollfrei eingekauft werden
kann. Neben etlichen Restaurants findet man hier unter
anderem auch ein Hotel, eine Freilichtbühne und ein Casino.
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English Harbour ist ein besonders imposanter Naturhafen, an der Südspitze Antiguas gelegen. Dient er heute als exklusiver und stark frequentierter Yachthafen, war er im 18. und 19. Jahrhundert der wichtigste Marinestützpunkt der Kleinen Antillen und Heimat des bekannten englischen Admirals Lord Nelson. Seine Flottenbasis, Nelson's Dockyard, ist heute ein Freilichtmuseum, das unter anderem Einblicke in das ehemalige Wohnhaus des Admirals sowie die Werft und ehemalige militärische Einrichtungen gewährt. Hoch über English Harbour liegt Shirley Heights, eine ehemalige Befestigungsanlage, die einen atemberaubenden Blick über English Harbour bietet. Jeden Sonntagnachmittag und -abend, im Winterhalbjahr auch am Donnerstag, treffen sich hier Einheimische und Touristen zu einem leckeren Barbecue mit Steelband- und Reggaemusik. Im nahe gelegenen "Interpretation Center" kann man unter anderem bei einer deutschsprachigen Multivisionsschau die Geschichte von Antigua und Barbuda Revue passieren lassen.
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Benannt nach der Tochter des Gründers, lässt die einzige restaurierte Zuckerwindmühle der Karibik Erinnerung an die vor allem im 18. und 19. Jahrhundert blühende Zuckerindustrie und die damit verbundene Sklaverei wieder wach werden. Ein kleines Museum stellt die Geschichte der Plantage dar.
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